Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller Fristen für energierelevante Meldungen, Mitteilungen, Antragstellungen und Veröffentlichungen. Weitere Details zu den einzelnen Fristen erhalten Sie durch Anklicken. Sie können einzelne Meldefristen, die Meldefristen einzelner Kategorien oder auch den Gesamtkalender einfach per „ics-Import“ in Ihr elektronisches Kalenderprogramm per Download einfügen.

 

Gerne unterstützen wir Sie auch persönlich bei der Identifikation der für Sie geltenden Meldepflichten mit Hilfe unseres persönlichen „ECG Quick Checks“.

Für komplexere Fälle bieten wir seit diesem Jahr auch unser umfassendes „ECG Mess- und Meldepflichtenaudit“ an, das von detaillierter Vor-Ort-Analyse bis hin zur Erstellung Ihres ganz individuellen Meldefristenkalenders alle Schritte umfasst, damit Sie immer auf der sicheren Seite sind und maximal sparen.

Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Berater unter +49 (07854) 9875-0 gerne auch telefonisch zur Verfügung.

 

Feste Termine

Meldefrist Filter Bezeichnung Art rechtliche Grundlage für Zeitraum Antrag/Meldung an ics-Datei Voraussetzung/ Pflichten
31.01.2018 Emissionshandel - Mitteilung zum Betrieb Mitteilung § 22 Abs. 1 ZuV 2020 Vorjahr + laufendes Jahr DEHSt

Gemäß § 22 Abs. 1 ZuV 2020: Mitteilung über geplante oder tatsächliche Änderungen der Kapazität, der Aktivitätsraten und des Betriebs der Anlage.

31.01.2018 Verbrauchsprognose für KWK-Umlage Meldefrist § 36 Abs. 4 KWKG 2017 laufendes Jahr Übertragungsnetzbetreiber

Seit 2017 erhalten nur noch stromintensive Unternehmen mit einem EEG-Begrenzungsbescheid nach § 64 EEG reduzierte KWK-Umlagesätze. Die KWK-Umlage wird dabei nach den Regeln des EEG begrenzt.

Gemäß der Übergangsregelung § 36 Abs. 4 KWKG 2017 müssen die Unternehmen, welche die oben genannte Begrenzung nutzen möchten, dem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber folgende Meldungen zukommen lassen:
– prognostizierte Strommenge je Abnahmestelle und Kalendermonat
– tatsächlicher Höchstbetrag aus Begrenzungsbescheid

15.02.2018 Durchschnittliche Strompreise 2018 Veröffentlichung EEG 2017 Laufendes Jahr -

Veröffentlichung der durchschnittlichen Strompreise durch das BAFA.

28.02.2018 Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist § 71 Nr. 1 EEG 2017, § 76 Abs. 1 EEG 2017 Vorjahr Netzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur

Gemäß § 71 Nr. 1 EEG 2017: Wenn der Verteilnetzbetreiber die EEG-Umlage abrechnet, müssen Anlagenbetreiber dem Netzbetreiber, bis zum 28. Februar eines Jahres, alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen.
Rechnet der Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage ab, so sind diesem bis 31. Mai eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen. (siehe entsprechender Eintrag)
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Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur bei Eigenversorgung/Eigenerzeugung entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.

31.03.2018 Abgabe Emissionsbericht Meldefrist § 5 TEHG Vorjahr DEHSt

Gemäß § 5 TEHG 2011: in einem Kalenderjahr verursachten Emissionen müssen per verifizierten Emissionsbericht berichtet werden

31.03.2018 Abrechnungsnachweis Stromumlagen Meldefrist § 36 KWKG 2017, § 19 Abs. 2 StromNEV, § 17 f Abs.5 EnWG Vorjahr Netzbetreiber (Stromlieferant, wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind)

Zur korrekten Abrechnung der Letztverbrauchergruppen für die Umlagen:
– KWKG-Umlage (Übergangsregelung)
– § 19 StromNEV-Umlage
– § 18 EnWG Offshore-Umlage

sind dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März, die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbstverbrauchten Strommengen, mitzuteilen.

31.03.2018 KWKG-Förderung Mitteilung § 15 (2) bis (5) KWKG Vorjahr Netzbetreiber/BAFA

Erstellung einer Jahresabrechnung für KWKG-Förderung mit enstprechenden Angaben gemäß § 15 Abs (2) oder (3)  KWKG 2017.

KWKG-Anlagen < 50 kW sind von der Meldung gegenüber dem BAFA befreit. § 15 Abs (5) KWKG 2017.

30.04.2018 Abgabe von Emissionszertifikaten Abgabepflicht § 7 TEHG Vorjahr DEHSt

Abgabe von Berechtigungen/Emissionszertifikaten entsprechend der verursachten Emissionen.

31.05.2018 Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist § 74 EEG 2017; § 76 EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur

Elektrizitätsversorgungsunternehmen (aufgrund von Weiterleitung an Dritte) müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strommengen sowie der an Dritte weitergeleiteten Strommengen je Abnahmestelle mitteilen.

Hier ist eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers notwendig. Für die Anmeldung wird im Regelfall auch die Betriebsnummer der Bundesnetzagentur verlangt.

Bei Verbrauchsmengen größer 2 GWh ist in der Regel ein WP-Testat notwendig.
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Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur bei Lieferung von Energiemengen entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.

31.05.2018 Angaben zu gelieferten Energiemengen Meldefrist § 74 EEG 2017; § 76 EEG 2017; § 27 (3) KWKG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber/ ggf. Bundesnetzagentur

Elektrizitätsversorgungsunternehmen (aufgrund der Besonderen Ausgleichsregelung) müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai die im vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Stromsmengen sowie der an Dritte weitergeleiteten Strommengen je Abnahmestelle mitteilen.

Hier ist eine Registrierung im Online-Portal des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers notwendig. Für die Anmeldung wird im Regelfall auch die Betriebsnummer bei der Bundesnetzagentur verlangt.

Bei Verbrauchsmengen größer 2 GWh ist in der Regel ein WP-Testat notwendig.
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Gemäß § 76 Abs. 1 EEG 2017: Jährliche Mitteilungspflicht ggü. Bundesnetzagentur für Elektrizitätsversorgungsunternehmen entfällt seit Abrechnungsjahr 2017. Marktteilnehmer müssen lediglich auf Verlangen der Bundesnetzagentur die Daten in elektronischer Form vorlegen.

31.05.2018 Angaben zur Stromeigenerzeugung Meldefrist § 71 Nr. 1 EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber

Gemäß § 71 Nr. 1 EEG 2017:

Wenn der Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage abrechnet, müssen Anlagenbetreiber dem Übertragungsnetzbetreiber, bis zum 31. Mai eines Jahres, alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen.
Rechnet der Netzbetreiber die EEG-Umlage ab, so sind diesem bis 28. Februar eines Jahres alle für die Endabrechnung des Vorjahres erforderlichen Daten zur Verfügung stellen. (siehe entsprechender Eintrag)

31.05.2018 Meldung der steuerfrei entnommenen Strommengen Meldefrist § 4 Abs. 6 StromStV Vorjahr Hauptzollamt

Gemäß § 4 Abs. 6 StromStV: Der Versorger hat dem Hauptzollamt für jedes Kalenderjahr bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres diejenigen Strommengen anzumelden, die steuerfrei nach § 9 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b des Gesetzes entnommen worden sind.

Wenn man im Sinne des StromStG Versorger nach § 2 Nr. 1 StromStG ist, hat man dem Hauptzollamt die steuerfrei entnommenen Mengen zu melden.

31.05.2018 Meldung der stromsteuerpflichtigen Mengen Meldefrist § 8 Abs. 4 StromStG Vorjahr Hauptzollamt

Gemäß § 8 Abs. 4 StromStG: Bei jährlicher Anmeldung ist die Steuer für jedes Kalenderjahr (Veranlagungsjahr) bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres anzumelden und unter Anrechnung der geleisteten monatlichen Vorauszahlungen nach Absatz 7 bis zum 25. Juni dieses Kalenderjahres an das Hauptzollamt zu entrichten.

Der Steuerschuldner hat für Strom, für den die Steuer nach § 5 Abs. 1 oder § 7 entstanden ist, vorbehaltlich des Absatzes 9 eine Steuererklärung abzugeben und darin die Steuer selbst zu berechnen (Steueranmeldung).

31.05.2018 Mitteilung der Elektrizitätsversorgungsunternehmen Mitteilung § 60a EEG 2017 Vorjahr Übertragungsnetzbetreiber

Stromkostenintensive Unternehmen, welche eine EEG-Umlagenbegrenzung nutzen müssen ihrem Übertragungsnetzbetreiber bis 31. Mai elektronisch mitteilen, von welchen „Elektrizitätsversorgungsunternehmen“ sie im vorangegangenen Kalenderjahr beliefert wurden.

31.05.2018 Strompreiskompensation Antragstellung Förderrichtlinie (BAnz AT 06.08.2013 B2) Vorjahr DEHSt

Gemäß Leitfaden der DEHST: Antragsfrist vom 01.03 bis 31.05  des auf das jeweilige Abrechnungsjahr (das Jahr, für dessen Stromverbrauch Kompensation beantragt wird) folgenden Jahres.

Voraussetzung: Herstellung von Produkten aus einem Teilsektor/ Sektor laut veröffentlichter NACE-Codes.

25.06.2018 Erstattung des Nachzahlungsbetrages der Steuerveranlagung Meldefrist § 8 Abs. 4 StromStG Vorjahr Hauptzollamt

Gemäß § 8 Abs. 4 StromStG: Bei jährlicher Anmeldung ist die Steuer für jedes Kalenderjahr (Veranlagungsjahr) bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres anzumelden und unter Anrechnung der geleisteten monatlichen Vorauszahlungen nach Absatz 7 bis zum 25. Juni dieses Kalenderjahres an das Hauptzollamt zu entrichten.

30.06.2018 Anzeige bei Steuerentlastung Mitteilung § 3 Abs. 3 EnSTransV Vorjahr Hauptzollamt

Gemäß § 3 Abs. 3 EnSTransV: Die Anzeigen oder die Erklärungen nach Absatz 2 sind nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck in Schriftform beim zuständigen Hauptzollamt für das nach § 4 Absatz 2 Nummer 4 oder nach § 5 Absatz 2 Nummer 4 jeweils maßgebliche Kalenderjahr bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres abzugeben.

Voraussetzung: Tatbestand der Energiesteuer- oder Stromsteuerbegünstigung

Befreiung: Ist nach § 6 zu beantragen und wird auf einen Zeitraum von 3 Jahren gewährt, wenn für die entsprechende Steuerbegünstigung der Betrag in den letzten drei Jahren  < 150.000 € je Kalenderjahr war.

30.06.2018 Berichtspflicht Individuelle Netznutzung Meldefrist BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 2 StromNEV) Vorjahr Bundesnetzagentur

Gemäß Vorgabe der BNetzA: Jahresmeldung zur Erfüllung der Voraussetzungen der individuellen Netzentgelte (auch bei Nichteinhaltung!)

30.06.2018 Besondere Ausgleichsregelung Antragstellung § 64 EEG 2017 Folgejahr BAFA

Gemäß § 64 EEG 2017: Materielle Ausschlussfirst zur Besondere Ausgleichregelung für stromkostenintensive Unternehmen

Unterlagen: Elektronische Registrierung und Antragstellung mittels ELAN-K2-Portal, Prüfungsvermerk / Bescheinigung eines Wirtschaftsprüfers / Buchprüfers, Bescheinigung der Zertifizierungsstelle (DIN EN ISO 50001, EMAS), Weitere im Registrierungsportal hochzuladende Dokumente (siehe BAFA)

31.07.2018 Meldung zur EEG-Umlagenbefreiung Mitteilung § 74a Abs. 3 EEG Vorjahr Bundesnetzagentur

Zur Datenübermittlung sind Letztverbraucher und Eigenversorger verpflichtet, die folgende beiden Bedingungen zu erfüllen:

1. es wurde Strom verbraucht, der ihnen nicht von einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert wurde, und

2. die vollständige oder teilweise Umlagenbefreiung nach den Vorgaben der §§ 61 bis 61e EEG hat mindestens 500.000 Euro betragen.

31.07.2018 Unterjährige Steueranträge Antragstellung StromStV § 19 (3); EnergieStV § 101 (3) Vorjahr Hauptzollamt

Bei unterjähriger Steuerantragsstellung für den Spitzenausgleich nach § 10 StromStG oder § 55 EnergieStG muss dem Hauptzollamt bis spätestens 31.07 des Folgejahres ein zusammenfassender Antrag für das Vorjahr vorgelegt werden.

Bei Versäumnis der Frist fordert das Hauptzollamt die erlassene, erstattete oder vergütete Steuer zurück.

30.09.2018 Erstanzeige Individuelle Netznutzung Antragstellung BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 & 2 StromNEV) laufendes Jahr Netzbetreiber / Bundesnetzagentur

Gemäß Vorgabe der BNetzA: Frist zur Anzeige

Atypische Netznutzung:
Jahreshöchtlast findet außerhalb der Hochlastzeifenster des Netzbetreibers statt. Zu erreichende Erheblichkeitsschwellen unterscheiden sich je Spannungsebene

Intensive Netznutzung:
Voraussetzung Verbrauch größer 10 GWh, Benutzungsstunden mind. 7.000 Std.

15.10.2018 Veröffentlichung vorläufige Netzentgelte Strom und EEG-Umlage Veröffentlichung § 20 EnWG; § 5 EEV Folgejahr -

Veröffentlichungspflicht der vorläufigen Netzentgelte und der EEG-Umlage für das Folgejahr durch die Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber.

Die endgültigen Netzentgelte müssen bis spätestens 01.01. des Jahres veröffentlicht werden.

25.10.2018 KWK- / Offshore- / §19 StromNEV-Umlage Veröffentlichung §26b KWKG 2017 Folgejahr -

Veröffentlichungspflicht der KWKG- / Offshore- und §19 StromNEV-Umlage für das Folgejahr durch die Übertragungsnetzbetreiber.

15.11.2018 Wahloption Benutzungsstunden Individuelle Netznutzung Mitteilung BK4-13-739 (zu § 19 Abs. 2 S. 1 StromNEV) laufendes Jahr Netzbetreiber

Gemäß Vorgabe der BNetzA: Frist zum Wechsel

Voraussetzung: Erfolgte Anzeige auf Individuelles Netzentgelt

Wechsel der Wahloption möglich. Formloses Anschreiben an den Netzbetreiber und Mitteilung an BNetzA unter Nennung des Schriftzeichens.

31.12.2018 Antrag zur Strom- und Energiesteuerentlastung bei Unternehmen Antragstellung § 9 b StromStG; § 9 a StromStG; § 10 StromStG; § 51 EnergieStG; § 54 EnergieStG; § 55 EnergieStG; § 169 Abs. 2 Nr. 1 AO Vorjahr Hauptzollamt

§ 9 b StromStG
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerentlastung übersteigt 250 EUR; Stromverbrauch mit Entlastung nach § 9 a ist bereits abgezogen, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von
Menge und Verwendungszweck des Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Vergünstigung: Rückerstattung 0,513 ct/kWh
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§ 9 a StromStG
Voraussetzungen: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerbefreite Produktionsprozesse (Einsatz für Elektrolyse, Metallschmelzen, Glas- oder Keramikherstellung), Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Menge und Verwendungszweck des verwendeten Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Vergünstigung: Rückerstattung 2,05 ct/kWh
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§ 10 StromStG
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Stromsteuer liegt über 1.000 EUR, Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystems (EMAS), KMU (unter 250 MA und unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. 43 Mio. Jahresbilanzsumme): Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits gem. DIN16247-1 oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach §3 SpaEfV (Nachweisführung mittels Vor-Ort- Prüfung durch Gutachter nur alle zwei Jahre, in den Zwischenjahren ist eine dokumentenbasierte Prüfung ausreichend). Strom muss nachweislich zum Regelsteuersatz von 20,50 EUR/MWh versteuert worden sein, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Menge und Verwendungszweck des Stroms im jeweiligen Entlastungsabschnitt. Antragsfrist für den Sonderfall „zusammenfassender Antrag“ 31.07. für das Vorjahr. Vergünstigung: Strommenge nach §9b StromStG abzgl. 1.000 EUR Minderungsbetrag (§10 Abs.1 StromStG) abzgl. Mögliche Entlastung nach § 9b StromStG abzgl. Unterschiedsbetrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag
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§ 51 EnergieStG
Voraussetzung: Prod. Gewerbe; Einsatz für Glas- o. Keramikherstellung, Metallerzeugung u. -bearbeitung, chem. Reduktionsverfahren, therm. Abfall- o. Abluftbehandlung, gleichzeitig zu Heizzwecken und anderen Zwecken. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, 25,00 EUR/1.000 l schweres Heizöl, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
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§ 54 EnergieStG
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Entlastungsbetrag übersteigt im Kalenderjahr 250 EUR, Energieerzeugnisse dienen der Erzeugung von Wärme / oder finden Verwendung in nach §3 EnergieStG begünstigten Anlagen, Buchmäßiger Nachweis mit Ausweisung von Art, Menge, Herkunft und Verwendungszweck der verbrauchten Energieerzeugnisse. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 15,34 €/1000 l, Erdgas 1,38 €/MWh, Flüssiggas 15,15 €/to.
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§ 55 EnergieStG
Voraussetzung: Unternehmen des produzierenden Gewerbes, Steuerentlastung übersteigt 750 EUR, Nicht-KMU: Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energiemanagementsystems (DIN EN ISO 50001) oder Umweltmanagementsystems (EMAS), KMU (unter 250 MA und unter 50 Mio. Euro Jahresumsatz bzw. 43 Mio. Jahresbilanzsumme): Nachweis des Betriebs oder der Einführung eines Energieaudits gem. DIN16247-1 oder eines alternativen Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz nach §3 SpaEfV (Nachweisführung mittels Vor-Ort-Prüfung durch Gutachter nur alle zwei Jahre, in den Zwischenjahren ist eine dokumentenbasierte Prüfung ausreichend). Vergünstigung: Steuermenge nach §54 EnergieStG abzgl. Unterschiedsbeitrag in der Rentenversicherung, davon sind 90% rückerstattungsfähiger Höchstbetrag Steueranteil jeweils abzgl. 750 EUR Selbstbehalt: 5,11 EUR/1.000 l Heizöl, 2,28 EUR/1MWh Erdgas 19,89 EUR/

31.12.2018 Energiesteuerentlastung bei Stromeigenerzeugung Antragstellung § 53 EnergieStG; § 53 a EnergieStG; § 53 b EnergieStG; (§ 169 Abs. 2 Nr. 1 AO) Vorjahr Hauptzollamt

§ 53 EnergieStG
Voraussetzung: ortsfeste Anlagen: Stromerzeugung größer 2 MW; Energieerzeugnisse gelten nur dann als zur Stromerzeugung verwendet, soweit sie in der Stromerzeugungsanlage unmittelbar am Energieumwandlungsprozess teilnehmen. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
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§ 53 a EnergieStG
Voraussetzung: hocheffiziente Anlagen und einen Monats- o. Jahresnutzungsgrad von mind. 70 %; Entlastung wird nur gewährt bis zur vollständigen Absetzung für Abnutzung der Hauptbestandteile der Anlage. Vergünstigung: Rückerstattung Heizöl 61,35 €/1000 l, Erdgas 5,50 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to.
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§ 53 b EnergieStG
Voraussetzung: Energieerzeugnisse, die zur gekoppelten Erzeugung von Kraft und Wärme in ortsfesten Anlagen mit einem Monats- oder Jahresnutzungsgrad von mind. 70% verheizt worden sind. Vergünstigung: Rückerstattung Gasöle, Schmier- u. andere Öle 40,35 €/1000 l, Erdgas 4,42 €/MWh, Flüssiggas 60,60 €/to,

31.12.2018 Wahloption jährlicher oder monatlicher Steuererhebung Mitteilung § 8 Abs. 2 Satz 1 StromStG Folgejahr Hauptzollamt

Gemäß § 8 Abs. 2 StromStG: Wahl ob monatliche oder jährliche Steuererhebung.
Wird die Erklärung nicht rechtzeitig abgegeben, ist die Steuer jährlich anzumelden und zu entrichten.

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Individuelle Fristen

Meldefrist Filter Bezeichnung Art rechtliche Grundlage für Zeitraum Antrag/Meldung an Voraussetzung/ Pflichten
monatlich zum 20. [des Monats] Besondere Ausgleichsregelung Meldefrist Stromverbrauchsprognosen BesAR Meldefrist § 60a EEG 2017 aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber Bei Nutzung der Besonderen Ausgleichsregelung kann vom Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die Möglichkeit genutzt werden, dass die Zahlung der EEG-Umlage direkt von dem begünstigten Unternehmen an den ÜNB erfolgt.
Somit erfolgt die Gleichstellung des Unternehmens mit einem Elektrizitätsversorgungsunternehmens (EltVU) und es fällt die Meldepflicht der monatlichen Stromverbrauchsprognosen an.
Ab Januar 2017 muss immer bis zum 20. Kalendertag des laufenden Monats die bilanzkreisscharfe Stromverbrauchsprognose für den Monat abgeben werden.Zur Registrierung in den Online-Portalen der ÜNBs ist im Regelfall die Betriebsnummer der Bundesnetzagentur nötig. Ist diese noch nicht vorhanden, muss diese per Stammdatenerhebungsbogen bei der Bundesnetzagentur angefordert werden.
monatlich zum 20. [des Monats] Weiterleitung von Strom Meldefrist Verbrauchsprognosen für weitergeleitete Strommengen Meldefrist § 74 EEG 2017 &
§ 76 EEG 2017″
aktueller Monat Übertragungsnetzbetreiber „Bei Stromweiterleitung an Dritte gelten Unternehmen als Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EltVU).

Gemäß § 74 EEG 2017: Elektrizitätsversorgungsunternehmen müssen ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber unverzüglich die an Letztverbraucher gelieferte Energiemenge elektronisch mitteilen und bis zum 31. Mai die Endabrechnung für das Vorjahr vorlegen. Somit erfolgt die Gleichstellung des Unternehmens mit einem Elektrizitätsversorgungsunternehmens (EltVU) und es fällt die Meldepflicht der monatlichen Stromverbrauchsprognosen an.

Ab Januar 2017 muss immer bis zum 20. Kalendertag des laufenden Monats die bilanzkreisscharfe Stromverbrauchsprognose für den Monat abgeben werden.

Zur Registrierung in den Online-Portalen der ÜNBs ist im Regelfall die Betriebsnummer der Bundesnetzagentur nötig. Ist diese noch nicht vorhanden, muss diese per Stammdatenerhebungsbogen bei der Bundesnetzagentur angefordert werden.

Monatlich Stromeigenerzeugung KWKG-Förderung Mitteilung § 15 (1) KWKG Vorjahr Netzbetreiber / BAFA Mitteilung über die selbsterzeugten und selbstverbrauchten Strommengen aus KWK-Anlagen.

Ausgenommen sind KWKG-Anlagen ohne Abwärmeabfuhr < 2 MW.

2018 Allgemein Monitoringberichte BNetzA Mitteilung § 35 EnWG
§ 51a EnWG
§ 69 EnWG
Vorjahr Bundesnetzagentur Die Bundesnetzagentur hat nach die Pflicht einen jährlichen Monitoring-Bericht zu erstellen und die entsprechende Befugnisse die Auskünfte bei Unternehmen „einzufordern“. Hierzu müssen sich die betroffenen Marktakteure über einen Stammdatenerhebungsbogen für das Monitoring registrieren. Die betroffenen Unternehmen müssen die/den entsprechenden Fragebogen ausfüllen und an die Bundesnetzagentur senden.
– Lastmanagement
– Marktransparenz
Sommer 2018 Allgemein Marktstammdatenregister Registrierung § 111f EnWG Laufendes Jahr Bundesnetzagentur Registrierung von Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas)

–> Konkretisierung voraussichtlich ab 01.02.2018

Unverzüglich Emissionshandel Anpassung des Überwachungsplan bei Änderung Mitteilung § 6 TEHG Handelsperiode DEHSt Überwachungsplan für die Emissionsermittlung und Berichterstattung
Änderungen sind zur Genehmigung (Tätigkeit, Zählertausch etc.) vorzulegenFristen: Anhang 2 Teil 1 Nummer 1:
a)   Für Betreiber von Anlagen, die spätestens zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, endet die Frist fünf Monate vor Beginn der Handelsperiode;
b)   Betreiber von Anlagen, die später als zehn Monate vor Beginn einer Handelsperiode in Betrieb genommen wurden, müssen den Überwachungsplan vor Inbetriebnahme der Anlage vorlegen;
Unverzüglich Emissionshandel Änderung des Betriebs einer Anlage nach Emissionsrecht Mitteilung „§ 22 ZuV 2020
§ 19 ZuV 2020
§ 20 ZuV 2020
§ 21 ZuV 2020“
Handelsperiode DEHSt Gemäß §19 ZuV 2020
Änderung der Anfangskapazität um mindestens 10% oder 50.000 EmissionsberechtigungenGemäß §20 ZuV 2020
Einstellung des Betriebs der Anlage und keine Wiederaufnahme des Betriebs binnen sechs Monaten (auf Antrag binnen 18 Monaten)Gemäß §21 ZuV 2020
Verringerung der Aktivitätsrate (Anfangsaktivitätsrate) um mindestens 50 Prozent
Innerhalb 12 Monaten Emissionshandel Antrag auf kostenfreie Zuteilung von Treibhausgas-Emissionsberechtigungen Antragstellung § 16 ZuV 2020 Handelsperiode DEHSt Kostenlose Zuteilung für neue Marktteilnehmer sind innerhalb eines Jahres nach Aufnahme des Regelbetriebs der Anlage zu stellen bzw. bei Kapazitätserweiterungen innerhalb 12 Monaten nach Aufnahme des geänderten Betriebs.
Unverzüglich Konzessionsabgabe Rückerstattung Konzessionsabgabe Antragstellung § 2 Abs. 4 KAV Vorjahr Netzbetreiber (Stromlieferant wenn Netzentgelte über SLV abgewickelt sind) Wenn Strompreis kleiner Grenzpreis des Statistischen Bundesamtes

Vorläufiger Wert 2017: 12,69 ct/kWh
(Wert für 2014: 11,89 ct/kWh; 2015: 12,84 ct/kWh; 2016: 13,27 ct/kWh)

Innerhalb 6 Wochen Messeinrichtungen Installation neuer Messgeräte Mitteilung § 32 MessEG Lebensdauer Messeinrichtung Landeseichdirektion Innerhalb von 6 Wochen muss der Verwender neue Messgeräte bei der Landesbehörde anzeigen.

Unterlagen: Geräteart, Hersteller, Typbezeichnung, Jahr der Kennzeichnung, Anschrift des Verwenders

Unverzüglich REMIT Abschluss REMIT-pflichtiger Lieferverträge (Standard) Meldefrist Art. 7 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1348/2014 zur REMIT Lieferzeitraum Bundesnetzagentur Wenn REMIT-Pflicht besteht und ein neuer „“Standardvertrag““ abgeschlossen wird, muss dieser unverzüglich gemeldet werden.
Innerhalb eines Monats“ REMIT Abschluss REMIT-pflichtiger Lieferverträge (Nicht-Standard) Meldefrist Art. 7 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1348/2014 zur REMIT Lieferzeitraum Bundesnetzagentur Wenn REMIT-Pflicht besteht und ein neuer „“Nicht-Standardvertrag““ abgeschlossen wird, muss dieser innerhalb eines Monats gemeldet werden.

 

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